Der 16-Milliarden-Dollar-Fonds von Tianjin beweist, dass der nächste große Tech-Krieg um die KI geführt wird

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Die nordchinesische Hafenstadt Tianjin hat Pläne angekündigt, einen Fonds im Wert von 16 Milliarden US-Dollar (100 Milliarden chinesische Yuan) einzurichten, um das Wachstum der KI-Forschung zu unterstützen und Chinas Mission, KI-Führer zu werden, zu stärken.

Die chinesische Regierung hat das Ziel formuliert, bis 2030 KI-Weltmarktführer zu werden. Dieser Schritt könnte durch die massiven Investitionen von Tianjin beschleunigt werden.

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Die South China Morning Post berichtet, dass Tianjin den Fonds durch Spenden von chinesischen und ausländischen Finanzorganisationen, privaten Unternehmen und anderen Marktteilnehmern füllen wird. Es ist geplant, Anreize von bis zu 2 Millionen Yuan pro Person anzubieten, um Top-KI-Talente anzuziehen.

Die EU kündigte im April 2018 außerdem einen neuen Fonds für KI-Forschung an, der sich auf 1, 78 Mrd. USD (1, 5 Mrd. EUR) beläuft, aber immer noch nur einen Bruchteil des geplanten Fonds von Tianjin ausmacht.

Tianjins und damit Chinas Versuch, die KI-Forschung massiv zu finanzieren, um mit den USA und der Europäischen Union zu konkurrieren, zeichnet ein klares Bild der Zukunft internationaler Tech-Wettrüsten: Es wird alles um KI gehen.

China gegen die USA für AI-Dominanz

Wie bereits von TechRepublic berichtet, ist China seit 2014 weltweit führend bei KI-Investitionen, während Microsoft, IBM und Google (alle in den USA ansässig) trotz Chinas Dominanz bei Kapitalinvestitionen als einzelne Marktführer gelten.

Dies könnte sich mit Tianjins 16-Milliarden-Dollar-Fonds sehr gut ändern, was Investitionen in China auslösen und potenziell Talente aus Übersee anziehen könnte, die von enormen monetären Anreizen in Versuchung geführt werden.

Dieses jüngste Tech-Rennen zwischen den USA und China wird sich nicht nur auf die Verbraucherräume auswirken, sondern auch auf die militärische Macht. Wie in dem oben erwähnten TechRepublic-Artikel erwähnt, warnen Berichte sowohl des Pentagon als auch des Zentrums für eine neue amerikanische Sicherheit (CNAS) vor einem Anstieg der Ausgaben der chinesischen Regierung und der militärischen KI.

Insbesondere warnte CNAS, dass Chinas Forschung dazu geführt habe, dass es dem US-Militär nicht mehr technologisch unterlegen sei - es sollte nun als Peer betrachtet werden und könnte in den kommenden Jahren sogar die Fähigkeiten der USA überholen.

Gegenwärtige US-Militär-KI-Technologie erfordert, dass ein Mensch beleidigende Entscheidungen trifft, die von Maschinen getroffen werden. Ob China ein ähnliches Gesetz verabschieden würde oder nicht, bleibt abzuwarten.

Der frühere stellvertretende US-Verteidigungsminister Robert Work erklärte zusammen mit dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt, dass die KI-Forschung und das sehr reale Potenzial Chinas, uns darin zu übertreffen, ein weiterer "Sputnik-Moment" für die US-Regierung sein könnten.

Laut Work haben die USA keine kohärente KI-Strategie und riskieren, den Kampf um die Vorherrschaft an China zu verlieren. Tianjins neuer 16-Milliarden-Dollar-Fonds könnte ein letzter Nagel im Sarg sein.

Die großen Imbissbuden für Technologieführer:
  • Die chinesische Stadt Tianjin kündigte Pläne zur Schaffung eines AI-Forschungsfonds in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar an, der individuelle Anreize für die Gewinnung qualifizierter Forscher in Höhe von 2 Millionen Yuan umfasst.
  • Tianjins Fonds stellt einen ähnlichen Fonds in den Schatten, der kürzlich von der EU eingerichtet wurde, und wird China bei der Finanzierung der KI-Forschung weiter vor den USA platzieren. Es könnte den Ausschlag für das wachsende KI-Wettrüsten geben und China schließlich als führend für die Zukunft der KI positionieren.

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BirgitKorber, Getty Images / iStockphoto

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